Stärkung des Selbstwertgefühls mit Kampfsport

Selbstbewusst durch Kampfsport

Wie bereits in einem anderen Blogartikel beschrieben, wird Kampfsport mittlerweile oft als Resozialisierungsmaßnahme eingesetzt, um Jugendlichen wieder einen Sinn im Leben zu vermitteln und sie von der Straße zu holen. Ein wichtiger Aspekt, warum das Kampfsport-Training als Resozialisierungsmaße Früchte trägt ist, dass Kampfsport auch aktiv zur Steigerung des Selbstwertgefühls beiträgt. Warum dies so ist und was genau zur Steigerung des eigenen Wohlbefindens führt, werden wir nun etwas genauer betrachten.

Was ist das Selbstwertgefühl eigentlich?

Wie die Bezeichnung schon sagt, versteht man unter dem Selbstwertgefühl das individuelle Gefühl eines jeden Menschen wie man von der Außenwelt war genommen wird. Dabei spielt vor allem die eigene bzw. gedachte Wertschätzung in der Gesellschaft sowie das Gefühl, das jede Person von sich selbst im Verhältnis zu anderen Personen hat, eine wichtige Rolle. Meist korrelieren Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein auch. Selbstbewusste Menschen haben meist auch ein hohes Selbstwertgefühl, wobei Menschen, die nur ihre Schwächen sehen und sich nichts trauen, auch oft ein kleines Selbstwertgefühl haben.

Sport und vor allem Kampfsport kann dazu beitragen, dass sich der Trainierende wieder wohler in seiner Haut fühlt und sein Selbstbewusstsein steigern kann. Dies führt auch zu einer gesteigerten eigenen Wertschätzung. Gründe dafür sind nicht nur die sinnvolle Beschäftigung und das Nachgehen eines Hobby's, sondern auch die körperliche Zufriedenheit nach dem Training. Man fühlt sich fit, konditionell stark und nicht mehr so ausgelaugt und matt.

Weitere wichtige Punkte, die zur Steigerung des Selbstbewusstseins beitragen können:

1.)    Das Aussehen

Menschen mit vermindertem Selbstwertgefühl fühlen sich selbst oft hässlich und von der Gesellschaft ausgestoßen. Dabei spielt oft das Aussehen eine wichtige Rolle. Durch das tägliche Kampfsport-Training verändert sich mit der Zeit das Aussehen. Der Körper wird durchtrainiert und die Muskelmasse wird gesteigert. Durch diese körperliche Veränderung, welche durch das Training erreicht wird, fühlt sich der Trainierende bald wohler in seiner Haut und steigert sein Selbstwertgefühl durch den durchtrainierten Körper und das neu erlangte Aussehen. Oft ist zu beobachten, dass diese Personen plötzlich wieder Lust an moderner Kleidung und Mode finden und so zusätzlich ihren Wohlfühlfaktor steigern können.

2.)    Geschwindigkeit vermindern

Selbstbewusste Menschen sind meist entspannt und ruhig. Genauso bewegen sie sich auch, alles wird mit Ruhe erledigt. Mit ruhiger Stimme legen sie ihre Meinung dar und diskutieren zu den unterschiedlichsten Themen. Selbstbewusste Menschen bringt nichts aus der Ruhe. Anders bei Leuten mit wenig Selbstwertgefühl. Sie sind oft hektisch und nervös, können ihre Meinung oft nicht adäquat präsentieren. Auch wenn die Inhalte gut sind, haben sie mit diesem Auftreten gegen selbstbewusste Menschen oft das Nachsehen. Darum gilt, alles mit Ruhe machen! Gerade die wird bei vielen Kampfstilen vermittelt. Die fernöstlichen Kampfkünste sind nicht nur reine Kampfsportarten, sondern vermitteln den Trainierenden auch die fernöstliche Lebenskunst und Lebensweisheit. So gilt meist: „In der Ruhe liegt die Kraft“. Was für das Kampfsport-Training gut ist, ist auch im realen Leben für die Trainierenden von großem Vorteil. Durch das im Training gelernte können sie sich auch im Alltag besser durchsetzen.

3.)    Körpersprache

Gerade die Körpersprache und vor allem die Körperhaltung verraten einiges über einen Menschen. Selbstbewusste Menschen stehen gerade, mit breiter Brust und nach vorne gerichtetem Blick. Menschen ohne großes Selbstwertgefühl stehen meist gebückt und gekrümmt, da sie sich am liebsten verstecken würden. Beim Kampfsport-Training wird viel Wert auf die richtige Haltung und Körperspannung gelegt. Die Kampfsport-Schüler bekommen einen neuen Zugang zur richtigen Körpersprache und lernen ihrem Gegenüber durch die richtige Körperhaltung zu vermitteln, dass auch sie vor Selbstbewusstsein strotzen. Auch dies verhilft vielen Menschen im Alltag zu einem neu gewonnenen Selbstwertgefühl und einer ganz neuen Lebenseinstellung. Vor allem zeigt die neue Körpersprache auch beim Gegenüber Wirkung. Man wird nicht mehr als Mauerblümchen angesehen, Geschäftspartner oder andere Personen bringen nun auch mehr Respekt und Anerkennung entgegen, was wiederum zum einem verbesserten eigenen Wertgefühl verhilft.

4.)    Selbstmotivation

Beim Kampftraining wird man auch immer wieder Rückschläge und Tiefs erleiden. Durch die aufbauenden Worte des Trainers findet man aber immer wieder zurück auf den rechten Weg. Ziel des Trainings ist, dass man sich auch nach Niederlagen im Ring oder dem Nichterreichen von Trainingszielen wieder selbst aufbauen und motivieren kann. Gerade diese neu erlernte Eigenschaft wird auch im Alltag dafür sorgen, dass man sich nicht so schnell beirren lässt und durch Rückschläge nicht den Mut verliert. Hat man eine Hürde dann genommen, obwohl sie eigentlich aussichtslos erschien, führt auch dies zu einer enormen Selbstwertgefühl-Steigerung.

Wie man anhand dieser paar Beispiele sehen konnte, hilft Kampfsport bzw. das regelmäßige Training sehr, sein Selbstwertgefühl dauerhaft und vor allem nachhaltig zu steigern. Kampfsport macht also nicht nur Spaß und hält fit, sondern trägt auch aktiv zur Steigerung der eigenen Wertschätzung und des eigenen Selbstbewusstseins bei.

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