Kampfsport als Mittel zur Aggressionsprävention

Kampfsport als erfolgreiches Mittel zur Aggressionsprävention

Oft wird gerade der von vielen als gewaltfördernd angesehene Kampfsport zur Prävention von Aggressionen und Gewalt herangezogen. Warum dies oft der richtige Weg ist und in keinerlei Widerspruch steht, werden wir in unserem heutigen Artikel etwas näher zu beschreiben versuchen.

Mit Kampfsport zur Selbstbeherrschung

Vielen gewalttätigen Personen fehlt es in bestimmten Situationen an Disziplin und Selbstbeherrschung. Dies ist oftmals der Grund, warum sie sich nur mehr mit den Fäusten zu helfen wissen und zu körperlicher Gewalt neigen. Beim Kampfsport stehen Disziplin, Kontrolle der Aggressionen und der Frustabbau durch kontrolliertes Training im Vordergrund. Dies hilft den Kampfsport-Schülern auch im Alltag die Nerven zu bewahren und die vorhandenen Aggressionen kontrolliert auszuleben.  Zusätzlich zur durch das Kampfsport-Training ansteigenden Selbstkontrolle stellt sich zunehmend eine Erhöhung der eigenen Fitness ein, welche zu einer Steigerung des allgemeinen körperlichen Wohlbefindens führt.

Aus folgenden Gründen ist der Kampfsport besonders zur Aggressionsprävention geeignet:

- Viele Jugendliche zeigen großes Interesse am Kampfsport. Ein gemeinsamer Zugang zum Kampfsport und zur Trainingsbereitschaft ist somit bereits meist im Vorfeld bereits gegeben.

- Die unterschiedlichen und vielfältigen Trainingsmöglichkeiten des Kampfsports sorgen für Motivation und lassen die Schüler ständig neue Übungen erlernen. Langeweile und Eintönigkeit kommt daher nicht auf.

- Das Kampfsport-Training ist perfekt geeignet, um sogenannte Deeskalationsübungen einzubauen und Stresssituationen in lockerer Trainingsatmosphäre für den Ernstfall zu üben.

Die aggressionspräventive Wirkung von Kampfsport

Durch das Training und speziellen Übungen zur Gewaltprävention werden die Schüler ständig mit ihrem im Unterbewusstsein vorhandenen Gewaltpotential konfrontiert. Es gilt, über mehrere Trainingseinheiten die Aggressionen zu kanalisieren und kontrolliert nach außen zu bringen. Durch das ständige Training kann gewaltbereiten Schülern der Umgang mit ihrer Aggression gelehrt werden und ein bestimmter Ehrenkodex vermittelt werden. Der Ehrenkodex richtet sich nach den Prinzipien „Keine Gewalt gegen Schwächere“ und „Angemessene Reaktion auf gegenwärtige Gewalt“.

Die Gefahr des Missbrauchs der erlernten Techniken ist erwiesenermaßen sehr gering. Nach einigem Training und nachdem etwas Zeit vergangen ist, sind die meisten Kampfsportler in der Lage mit ihren Konflikten konstruktiver umzugehen und ihre Aggressionen im Zaum zu halten.

Oft entstehen aus den Aggressionen heraus Reaktionen, die man selbst nicht einschätzen kann und daher überreagiert. Dies ist ein wichtiger Aspekt, welcher im Zuge des Kampfsporttrainings angesprochen wird. Während des Trainings lernt man den Körper und den Geist zu koordinieren und aufeinander abzustimmen. Es werden Konzentration und Motorik verfeinert. Außerdem lernen Kampfsportler ihre Kräfte einzuschätzen und nach einiger Zeit, ihre Fertigkeiten bewusst und vor allem angemessen einzusetzen.

Kampfsport als Bewegungstherapie zur Gewaltprävention

Folgende Eigenschaften werden während des Kampftrainings geschult:

- Stärkung des Selbstwertgefühls
Beim Trainieren eines Kampfsportes wird das Selbstwertgefühl, die Konzentration, die Selbstkontrolle und der Respekt gegenüber Dritten gestärkt. Vor allem für hyperaktive oder nicht ausreichend belastete Kinder und Jugendliche kann das Kampfsporttraining einen enormen therapeutischen Effekt haben. Gerade die positive Einstellung zu sich und seinem Gegenüber kann zur Aggressionsprävention beitragen.

- Respekt
Durch die Höflichkeitsrituale und den Ehrenkodex, welcher bei den meisten Kampfstilen üblich ist, wird ein gewisses Maß an Respekt und Höflichkeit anderen Menschen gegenüber vermittelt. Die klaren Rituale, Regeln und die höflichkeitsformen können ebenso zur Prävention von Aggressionen beitragen.

- Abbau von Aggressionen durch körperliche Betätigung
Das Ausüben einer Sportart und das sogenannte „Auspowern“ helfen beim Stress- und Aggressionsabbau und drängen Aggressionen und Gewalt in den Hintergrund. Unausgelastete Personen oder Menschen, die im Alltag mit sehr viel Stress und nervenaufreibenden Arbeiten beschäftigt sind, finden im Kampfsport einen passenden Ausgleich zum Berufs- oder Privatleben, indem Sie Ihre restlichen Aggressionen beim Sport loswerden.

Wie Sie nun sehen konnten, bietet der Kampfsport eine perfekte Möglichkeit, um aufgestaute Aggressionspotentiale loszuwerden und mit sich und seinem Körper in Einklang zu kommen. Probieren Sie es selbst und entspannen Sie nach einem stressigen Arbeitsalltag beispielsweise beim Training mit dem Boxsack. Sie werden sehen, dass dies wahre Wunder bewirken kann.

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